Freitag, 27. November 2015

Tag 7 - Joshua Tree NP


Liebe Reisebegleiter!

Heute sind wir von Las Vegas 300 km durch die Wüste zum Joshua Tree National Park gefahren. Die Wüste ist unbarmherzig: trocken und kalt und sie vertreibt beinahe sämtliche Zivilisation. Bis auf ein paar mickrige Häuschen bei einer Salzplantage und vereinzelt verfallenden Haus- Ruinen gab es keine Besiedelung. Da man die meiste Zeit nur mit 55 Meilen pro Stunde dahintuckern darf, hat man jedenfalls genug Zeit, um alles genau zu begutachten. Über 75 Meilen darf man übrigens in den USA generell nie fahren!



Die Mojave Desert ist besonders bekannt für die Mojave Yucca, aber natürlich auch für den Joshua Tree. Im Park kann man aber nicht nur die typische Flora der Mojave Desert bewundern, sondern auch jene der Colorado Desert, eine Subeinheit der Sonoran Desert. Der Park befindet sich nämlich in einer Zone, in der die beiden Wüsten zusammenstoßen (sog Transition Zone). 





Den Cholla Cactus Garden fanden wir besonders lustig:


Hier kann man die bösen Stacheln dieses Kaktus sehen: 



Deshalb gibt es ausgewiesene Wege, die man nicht verlassen sollte, wenn man nicht unangenehme Verletzungen erleben möchte: 
 



Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, findet man im Joshua Tree NP nicht mehr den Sandstein, der bisher die Landschaft geprägt hat. Die hiesigen Steine bestehen vielmehr aus Granit, der im Laufe der Zeit durch Grundwasser zu lustigen Formationen geformt wurde, wie zum Beispiel zu einem Totenkopf (Skull Rock).




Unter dem Einfluss des Respektes des Totenkopfes (der im Profil Voldemort nicht unähnlich sieht) sind wir auf einem schönen Trail gegangen und haben die unterschiedlichen Pflanzen des Parks bestaunt. 





Mojave Yucca:




Entlang der Straße Richtung Keys View wächst auch ein Joshua Tree Wald: 


In dieser wunderschönen Aussicht vom Aussichtspunkt Keys View (1581m) sieht man unter anderem den San Andreas Graben:




Alles Liebe und Stay tuned

Esther und Matthias 

4 Kommentare:

  1. Tolle Bilder!!! Jetzt weiß ich, wohin ich einmal im Winter reisen kann. Ihr schreibt zwar von 20°C, aber nach eurer Kleidung zu schließen, dürfte es ja doch kühl sein. Zum Glück habt ihr so tollen Sonnenschein, so bekommen wir diese super Fotos. Bin schon gespannt auf LA.
    Gute Fahrt,
    TBOW

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    1. Bei Sonnenschein war es grundsätzlich warm, aber der scharfe, kalte Wüstenwind war sehr unangenehm. Deshalb haben wir alle vor dem Wind verhüllt. Sobald die Sonne unterging war es sehr kalt, auch in Las Vegas.

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  2. Auf dem Video hört man beim Gehen jemanden schnaufen...Ihr müßt doch noch ein paar Mal solche Touren machen und hinüber fahren.
    Howdy!
    PaPa

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    1. Howdy, Fella!
      Ja, das machen wir bestimmt! Im Sommer 2016 :)

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