Samstag, 28. November 2015

Tag 8 - Channel Islands NP

Liebe Reisebegleiter!

Wir werden oft gefragt, warum wir "schon wieder" in die USA fliegen. Der Grund dafür ist auf diesem Blog offensichtlich: das Land ist unglaublich vielseitig und bietet atemberaubende Naturschauspiele. 

Nach einer Woche in der harschen Wüste sind wir gestern Abend nördlich von Los Angeles in Ventura angekommen, von wo wir heute in den Channel Islands NP gefahren sind. Dies ist kein großes Modehaus, sondern eine Inselgruppe westlich von California. 

Die Inseln sind naturgemäß nur mit dem Schiff erreichbar. Auf der Fahrt auf offener See haben wir einige Ölplattformen gesehen. Für uns Österreicher ohne Meer oder Öl mindestens genauso spannend wie die heute leider nicht sichtbaren Wale ;) 








Das Grundeigentum auf der Insel teilen sich das NPS und eine private Naturschutzorganisation. Beide arbeiten daran, die Insel wieder in ihren Naturzustand zurückzuführen. Die Insel wurde einige Jahre bewirtschaftet und dazu viele fremde Tiere und Pflanzen eingeschleppt, die jetzt mühsam wieder entfernt werden müssen, um die einzigartige Fauna und Flora der Insel wiederherzustellen. Das ist sehr wichtig, da einige Exemplare ausschließlich auf diesen Inseln leben, zB der Island Scrub Jay.

Am Steg erwarteten uns Möwen:


Diesen Blick genossen wir auf unserem heutigen Trail:







Die Channel Islands waren übrigens nie mit dem Festland verbunden, was auch dazu beigetragen hat, dass sich eine eigene Vegetation entwickelt. Zu einer Zeit, als die Inseln nur 4 Meilen vom Festland entfernt waren, schwammen Mammuts auf die Inseln, die sich zu einer eigenen Mammut Form entwickelten. Leider sind diese Tiere heute ausgestorben.

Auf der Santa Cruz Island sieht man, wie sich die Natur an sich selbst anpasst. Auf den windigen Hängen wachsen hauptsächlich Gräser und andere Pflanzen, welche die Insel aus der Ferne wie die Wüste erscheinen lassen. In den Felsspalten und Tälern aber, in denen weniger Wind geht, wachsen bunte Blumen und Bäume. Am schönsten soll die Natur im Februar sein, nachdem es geregnet hat. Aber auch heute haben wir schöne Pflanzen mit Früchten, zB großen Nüssen, gesehen. 






Thanksgiving ist der offizielle Start der weihnachtsfeierlichkeiten. So ergibt es sich, dass wir bei 20 Grad Außentemperatur und wehenden Palmen über unser Satelliten Radio Weihnachtslieder hören.

Am späteren Nachmittag haben wir den Sonnenuntergang genossen:



Am Abend ging es dann nach Los Angeles, wo wir noch good old Hollywood einen Besuch abgestattet haben.




Dass Los Angeles anders ist, als andere Städten auf dieser Welt,zeigt sich ganz gut in diesen Fotos:




Alles Liebe und Stay tuned 

Esther und Matthias

3 Kommentare:

  1. Das Wasser nach der vielen Wüste tut auch den Augen gut!
    Wie wärs einmal mit den anderen Channel Islands, da gibt es die verschiedensten und kuriosesten Arten von Finanz- und Versicherungsunternehmen zu bestaunen...PaPa

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  2. na da seid Ihr ja viel gewandert. Das Tolle an der Westküste ist, dass man immer einen Sonnenuntergang am Meeres Horizont sieht. Absolut schön. Aber nun kommt auch ein Favorit von uns
    DISNEY :-) VIEL SPAß Mama+Papa (Gabi +Herbert)

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  3. Oma läßt schön grüßen und hat sich an den Bildern sehr erfreut! PaPa

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